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SUMMARY:Film: Butenland
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DESCRIPTION:diese Woche gibt es noch einen politischen Donnerstag, bevor wir in die
Sommerpause gehen.Also kommt am Donnerstag (09.07.) gern ab 19:00 Uhr ins
Ikuwo für Küfa und Film.Die Bar ist natürlich auch geöffnet.20:15 kommt
dann das Popcorn zum Einsatz und wir zeigen im Saal den Film "Butenland".
bis dahin, wir freuen uns auf euch!
---Butenland---Ein Bauernhof, der zu einem Lebenshof wurde – Der
ehemalige Milchbauer Jan Gerdes und die Tierschutzaktivistin Karin Mück
haben mit ihrem Projekt Hof Butenland einen Ort geschaffen, an dem es keine
Nutztiere mehr gibt: Ein friedliches Miteinander, das fast schon utopisch
erscheint.
Als Milchbauer in dritter Generation versorgt Jan Gerdes auf seinem Hof im
Norden Deutschlands dreißig Kühe und verkauft erfolgreich Biomilch und
Käse. Doch er hadert mit seinem Gewissen, als er seine Kühe bei sinkender
Milchleistung an den Schlachthof verkaufen muss. Nach Burnout und Scheidung
trifft er den Entschluss, seinen Hof aufzugeben. An dem Tag als alle Kühe
zum Schlachthof gebracht werden sollen, fehlt der Platz für die letzten
zwölf. Anstatt einen neuen Transport zu bestellen, fassen er und seine
Partnerin Karin Mück den Entschluss, die Kühe auf dem Hof zu behalten. Es
ist die Geburtsstunde von Hof Butenland – dem ersten Kuhaltersheim
Deutschlands.
Anfang der 80er Jahre zählt Karin zu den ersten TierbefreierInnen, die
Hunde, Katzen, Affen und andere Tiere aus Versuchslaboren retten und die
Zustände dort öffentlich machen. Bis sie bei einer Aktion von einem
Sondereinsatzkommando verhaftet und als Mitglied einer terroristischen
Vereinigung angeklagt wird. Nach 5-wöchiger Isolationshaft wird Karin zu
einer einjährigen Freiheitsstrafe verurteilt.
Paul sollte im Alter von zwei Monaten wegen einer Kälbergrippe
geschlachtet werden, Uschi weil sie sich weigerte, gemolken zu werden und
Lillja überlebte die Geburt ihres ersten Kalbes fast nicht. Auf Butenland
leben sie heute zusammen mit vielen anderen ehemaligen Nutztieren auf
Augenhöhe mit den Menschen – ohne einen Nutzen erfüllen zu müssen. Ein
friedliches Miteinander, das fast schon utopisch erscheint.
Jan Gerdes und Karin Mück entwerfen mit ihrem Projekt ein radikales
Gegenmodell zur Nutztierhaltung, bei dem die Bedürfnisse der Tiere im
Mittelpunkt stehen, fernab jeglicher wirtschaftlicher Interessen.
Filmemacher Marc Pierschel hat die beiden auf Hof Butenland über einen
Zeitraum von mehr als zwei Jahren mit der Kamera begleitet. Das intime
Porträt zeigt zwei Menschen, die sich für Tiere einsetzen, hält Momente
des Glücks und der Trauer fest, und hinterfragt den gegenwärtigen Status
von Nutztieren in unserer Gesellschaft.
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