Kopfleiste

Kunst und Kampf

08.12.16

Lesung mit Bernd Langer

In den 1980er Jahren wird Kunst und Kampf (KuK) mit der Gestaltung von Plakaten in der antifaschistischen Bewegung bekannt. Das Projekt verfolgt einen kollektiven Ansatz, der jedoch immer auch individuelle Züge trägt. Das Buch streift die Geschichte der Jugendzentrumsbewegung, erzählt von den Autonomen und der Antifa, von umgestürzten Denkmälern, spektakulären Demonstrationen, der Herstellung von illegalen Plakaten und Zeitungen und warum die Doppelfahnen der Antifaschistischen Aktion heute von links gegen rechts wehen. Ideengeschichtlich bezieht sich KuK auf die Renaissance, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt und Religion und Hierarchien infrage stellt. Ein wichtiger Bezugspunkt ist dabei der deutsche Bauernkrieg. Wesentlichen Raum nimmt außerdem die Auseinandersetzung mit den sich als avantgardistisch verstehenden Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts ein. Außerdem wird die Entstehung des Faschismus und sein Bezug auf die Futuristen dargestellt, genauso wie eine kritische Auseinandersetzung mit dem realsozialistischen Stil geführt wird. Das Werk hat 256 Seiten, ist durchgehend vierfarbig und mit über 150 Abbildungen von Plakaten, Gemälden und Aktionen reich illustriert.

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eine Veranstaltung im Rahmen des "Salon de la critique"

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