Kopfleiste

06/08/17

G20 - Welcome to Hell

Beginn 20.00 Uhr

Anfang Juli treffen sich die Repräsentant*innen der 20 mächtigsten
Industrienationen beim G20 in Hamburg um die kapitalistische Ordnung der
Welt zu erneuern. Dieses Treffen wird nicht ohne Widerspruch ablaufen.
Die Stadt rechnet mit 100.000 Aktivist*innen, die für eine solidarische
und ökologische Neuordnung der Welt und somit gegen die reaktionäre
Politik von Erdogan, Putin, Trump und Co demonstrieren werden.

Auch aus Greifswald gibt es eine Mobilisierung nach Hamburg, denn die
Themen, die dort verhandelt werden, gehen uns alle an! Darum freuen wir
uns, für Donnerstag den 8. Juni Aktivist*innen des "G20 - Welcome to
Hell"-Bündnisses um 20 Uhr im IKuWo begrüßen zu können! Die
Veranstaltung ist offen für alle Interessierten, die schon immer mal
wissen wollten, was so schlimm am G20 ist und was genau im Juli in
Hamburg passieren soll.

Nachfolgend dokumentieren wir noch den Aufruf
des "Welcome to Hell"- Bündnisses:

Nur einen Steinwurf von der Roten Flora entfernt soll Anfang Juli der
G20-Gipfel in den Hamburger Messehallen stattfinden. Schon jetzt ist
klar, die Stadt wird während dieser Tage in einen temporären
Ausnahmezustand versetzt werden. Tausende Bullen, Militär und
Geheimdienste werden versuchen die Handshakes, Pressetermine und
Kamingespräche der Regierungschef_innen zu schützen und rote, gelbe und
blaue Sicherheitszonen sollen Aufenthalts- und Demonstrationsverbote für
weite Teile der Stadt rechtlich legitimieren.

Gegen diese Abschottungsversuche der Mächtigen rufen autonome und
antikapitalistische Gruppen dazu auf, Hamburg zu einem Ort und
Ausrufezeichen des Widerstandes gegen die alten und neuen Autoritäten
des Kapitalismus zu machen. Das Bündnis “Welcome to Hell” mobilisiert
für den Donnerstagabend vor dem Gipfelwochenende zu einer
internationalen antikapitalistischen Großdemonstration, um eine radikale
Kritik gegen patriarchale und kapitalistische Zustände sichtbar zu
machen und das aktionistische Startsignal für den Gipfelwiderstand zu
geben. Am Freitag folgt der zentrale Aktionstag gegen den Gipfel, an dem
verschiedene Bündnisse zu einem Sturm auf die Rote Zone rund um die
Tagungsorte und zu Blockaden zentraler kapitalistischer Infrastruktur
wie dem Hamburger Hafen mobilisieren. Zehntausende Aktivist_innen werden
diesen Aufrufen folgen. Für den Samstag ist abschließend eine zentrale
spektrenübergreifende Großdemonstration mit über 100.000
Teilnehmer_innen geplant, an der sich auch antikapitalistische Blöcke
beteiligen werden.

Im Rahmen der Veranstaltung wird der Stand der autonomen und
antikapitalistischen Mobilisierung vorgestellt und ein Überblick zu den
bisher geplanten Aktionen gegen den G20-Gipfel gegeben.

Website des Bündnisses : g20tohell.blackblogs.org
Spektrenübergreifende Übersicht der verschiedenen Mobilisierungen:
g20-hamburg.mobi

06/15/17

Fetischcharakter der Ware

Beginn 20.00 Uhr

Warum sich heute noch mit Marx beschäftigen? Was soll Fetisch mit Ware zu tun haben? Und warum werden all die Dinge produziert die kein Mensch braucht, während die Dinge die gebraucht werden im Müll landen? Ein Vortrag der Mut machen soll, sich weiter mit der auf den ersten Blick sperrigen Theorie von Karl Marx zu beschäftigen.

Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Rosa Luxemburg Stiftung.

 

- eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes THE PRA EV -

Das Ziel des Projekts "Theorie, Praxis, eine Vermittlung" ist es ein Format zu schaffen, dass es ermöglicht Theorien für alltägliche, politische Praxis fruchtbar zu machen. Mit einsteiger_innenfreundlichen Vorträgen wird an Theoriegebilde herangeführt. Die Vorträge können und sollen keine für die Praxis vorgedachten Ideologien entwerfen, vielmehr werden Anregungen für weitere Auseinandersetzungen gegeben.

06/23/17

Kabarett: ZWISCHENRÄUME

Einlass 19.30 Uhr, Start 20.00 Uhr

Politik und Poesie von Sunna Huygen

 

Sunna Huygen spricht über Räume und die Räume dazwischen, die Grautöne und die Erkenntnis, dass wir nicht einfach alt genug werden müssen, um zu wissen, welches Problem wie gelöst werden muss, wer in welche Schublade gehört und was schwarz ist und was rot.Wut, Sexismus und Poesie gibt es auch jenseits klar definierter Wahrheiten, die uns der Kapitalismus weiß zu machen versucht und spätestens beim Betreten öffentlicher Badeanstalten ist ein kabarettistischer Blickwinkel dem Überleben durchaus zuträglich.Da hilft nur eins: Weiterüben. Zwischen den Räumen gelacht, gedacht & gebrüllt von Sunna Huygen

12/15/16

Wege betrieblicher Mitbestimmung

20.00 Uhr

Der allgemeinen Verschlechterung der Lebenslage für alle Lohnabhängigen in der BRD der letzten 25 Jahre konnten die Mainstream Gewerkschaften wie der DGB nichts entgegensetzen und wollten es eigentlich auch nicht so richtig. Aber auch von linker (gewerkschaftlicher) Seite waren die Versuche dem etwas entgegen zu setzen, begrenzt. Oft genug scheinen die Organisierungsbemühungen wenig von Erfolg gekrönt zu sein. Viele Linke in der BRD sind deshalb auch der Meinung, dass es gerade im prekären Niedriglohnbereich nicht möglich ist, sich mit KollegInnen zusammen zu organisieren. Das dem nicht so sein muss, zeigen die Erfolge der IWW (Industrial Workers of the World) in der BRD.

Wir haben zwei Aktivistinnen der IWW aus Rostock eingeladen. Sie werden die gesetzlich verbrieften Möglichkeiten der betrieblichen Mitbestimmung schildern, diese bewerten und darstellen warum es für uns als radikale Linke um mehr geht als einfach nur auf das Gesetz zu pochen.

https://www.facebook.com/events/1308370352566591/

12/08/16

Kunst und Kampf

eine Lesung mit Bernd Langer

In den 1980er Jahren wird Kunst und Kampf (KuK) mit der Gestaltung von
Plakaten in der antifaschistischen Bewegung bekannt. 
Das Projekt verfolgt einen kollektiven Ansatz, der jedoch immer auch 
individuelle Züge trägt. Das Buch streift die Geschichte der 
Jugendzentrumsbewegung, erzählt von den Autonomen und der Antifa, 
von umgestürzten Denkmälern, spektakulären Demonstrationen, 
der Herstellung von illegalen Plakaten und Zeitungen und warum die 
Doppelfahnen der Antifaschistischen Aktion heute von links gegen 
rechts wehen. Ideengeschichtlich bezieht sich KuK auf die Renaissance, 
die den Menschen in den Mittelpunkt rückt und Religion und Hierarchien 
infrage stellt. Ein wichtiger Bezugspunkt ist dabei der deutsche 
Bauernkrieg. Wesentlichen Raum nimmt außerdem die Auseinandersetzung 
mit den sich als avantgardistisch verstehenden Kunstströmungen des 
20. Jahrhunderts ein. Außerdem wird die Entstehung des Faschismus und 
sein Bezug auf die Futuristen dargestellt, genauso wie eine kritische 
Auseinandersetzung mit dem realsozialistischen Stil geführt wird. 
Das Werk hat 256 Seiten, ist durchgehend vierfarbig und mit über
150 Abbildungen von Plakaten, Gemälden und Aktionen reich illustriert. 
Hier gehts zur Facebook-Veranstaltung: 
https://www.facebook.com/events/1722610871398496/
eine Veranstaltung im Rahmen des "Salon de la critique"

12/10/16

Nachtflohmarkt

Altes verchecken - Neues entdecken!

Kurz vor dem Fest der Liebe gibt es wieder die Möglichkeit, in geselliger Glühweinatmosphäre nicht nur Schönes und Seltenes zu erwerben, sondern auch Nützliches und unnütze Dinge zu veräußern.

Standanmeldung unter: info@ikuwo.de

11/17/16

Wie Frieden schaffen?

Beginn 20.00 Uhr

Welcher Weg führt zum Frieden in Syrien? Vortrag mit Michel Knapp

Heute erproben die syrischen Kurd_innen das Experiment einer direkten kommunalen Demokratie und damit auch die Möglichkeit von Konfliktlösungen jenseits der alten, von Überwachen und Strafen geprägten Kultur der Gewalt. Ihre politischen Institutionen legen großen Wert auf die Beteiligung der Frauen nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in den politischen Entscheidungsgremien und Bildungseinrichtungen. Ein neues Gesundheitswesen wird aufgebaut, eine eigene Polizei entsteht. Wer mit Mitgliedern von Bürgerkomitees, Ärzt_innen, lokalen Journalist_innen und anderen Vertreter_innen der kurdischen Selbstverwaltung spricht, erkennt sehr schnell, dass es trotz aller notwendigen materiellen und humanitären Hilfe vor allem auch um die politische Vision der Selbstbestimmung inmitten der syrischen Kriegsgräuel geht.

Referent_in: Michel Knapp

11/05/16

Ausstellung «Back to Rojava»

Ausstellungseröffnung "Back to Rojava" am 5.11. um 16 Uhr


Die Ausstellung von medico international und attenzione photographers zeigt Bilder der Aufklärung und der Solidarität.

«Rojava» («Westen») nennen die KurdInnen ihr Siedlungsgebiet im nordwestlichen Syrien, in unmittelbarer Nähe zur türkischen Grenze. Die großformatigen Fotografien von Mark Mühlhaus zeigen die Situation in den Kantonen Cizirê und Kobanê: Die jezidischen Flüchtlinge, die vor dem «Islamischen Staat» aus dem Shingal-Gebirge fliehen mussten, die medizinische Versorgung in der gerade befreiten Stadt Kobanê, die Zerstörung, aber auch den Mut der kurdischen Bevölkerung für einen Aufbruch aus Ruinen.

Die Ausstellung wird im Rahmen der Entwicklungspolitischen Tage bis zum 26.11.2016 zu sehen sein.


gefördert durch die Rosa-Luxemburg Stiftung

11/03/16

»Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient«

Lesung und Diskussion mit Jürgen Grässlin im Rahmen der EP-Tage

Beginn 19.30 Uhr

Jürgen Grässlin gehört zu den gefragtesten Rüstungsexperten. Seit Jahrzehnten beobachtet er den deutschen Waffenhandel. Für sein Engagement wurde er u.a. mit dem Aachener Friedenspreis und dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Im "Schwarzbuch Waffenhandel" beschreibt er den Aufstieg der Bundesrepublik zum drittgrößten Rüstungsexporteur der Welt, in seinem Buch "Netzwerk des Todes" die Verwicklungen von Rüstungsindustrie und Kontrollbehörden bei illegalem Waffenhandel. Beliefert werden auch menschenrechtsverletzende Staaten in Mittelamerika, Nordafrika und im Nahen Osten. Angesichts der großen Zahl an Geflüchteten aus diesen Regionen bekommt dies noch zusätzlich Brisanz. Welche Folgen hat all das für die Menschen in Ländern des globalen Südens und wo sind Handlungsspielräume in unserer Zivilgesellschaft?

11/05/16

Mobile Klinik für Rojava

Beginn 19.00 Uhr

ein Vortrag von Cadus und MV für Kobane zur Solidarität mit Rojava

Die gemeinnützige und unabhängige Hilfsorganisation CADUS arbeitet derzeit im Bereich der humanitären Hilfe in den kurdisch verwalteten Gebieten Nordsyriens (Rojava). Obwohl dort Menschen unter den Folgen des Krieges, den Angiffen des IS und dem wirtschaftlichen und humanitären Embargo leiden, ist internationale Hilfe kaum existent. Cadus baut derzeit eine mobile Klinik (OP-Saal auf einem Allrad Truck), bildet Sanitäter*innen und Physiotherapeut*innen aus und liefern Geräte zur technischen Rettung. Damit möchten sie einen Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen leisten. Nach der dritten Spendensammlung und dem Transport von medizinischen Hilfsmitteln mit LKW's aus Mecklenburg-Vorpommern nach Suruç (Grenzpartnerstadt zu Kobané) berichtete heute Abend MV für Kobane von der Fahrt und der Übergabe der gesammelten Spenden.

bullet Impressum bullet Login