Kopfleiste

03/24/17

Infusao Tropical

"Emersound" - eine tropische Sambawelle - rollt in den Greifswalder Bodden ein und flutet das IKuWo. Kurz vor ihrer Südamerika-Tour statten sie unserer halbkaribischen Hansestadt einen Besuch ab. Ursprünglich aus Brasilien werden die Rhythmen von dort mit Afrofunk, Dancehall und HipHop verquirlt. Muskelkater ist vorprogrammiert.

HipHop ist auch das Schlagwort unter dem "Freshfluke" - Sookees Haus- und Hof-DJane verortet ist. Die Berlinerin bringt ihre Interpretation großstädtischer Sounds in ihrer Plattenkiste mit - vom funky Oldschool-Beat bis zum wabernden Trap-Bass.

DJ "Seagel Silver" hat bisher noch jeden Dancefloor am Bodden zum Kochen gebracht. The party gwaan mit HipHop, Dancehall und Trap vom Feinsten.

 

03/04/17

Heute ist Geburtstag

01/19/17

Volk, Wille und Herrschaft – zum Demokratieverständnis Völkischer am Beispiel PEGIDA

20 Uhr, Vortrag und Diskussion

„Wir sind das Volk“, aus dieser Losung leitet die Pegida-Bewegung ihren Anspruch darauf ab, dass die Regierung ihren, und nur ihren Willen umsetzen müsse. Wer das nicht tut oder eine andere Meinung vertritt, wird als Diktatorin oder Volksverräter gebrandmarkt. Das Volk scheint einen klaren Willen zu haben, der nicht erst ausdiskutiert werden muss, und dem die Politik folge zu leisten hat. Aber wie kommt Pegida auf die Idee, dass genau das Demokratie bedeuten würde?

Dieses Bild von Demokratie ist nicht einfach dumm oder vulgär, wie es teilweise beschrieben wurde; vielmehr entspricht es dem völkischen Ideal von Gemeinschaft bei Pegida. Zeigen lässt sich das am besten am Begriff Volkssouveränität. In ihm drücken sich die Ideen homogener, geschlossener Gemeinschaft und deren souveräner Herrschaft aus. Das Volk befielt, die Politiker*in führt aus und zwar mit harter Hand. Die Souveränität des Volkes macht es wiederum nötig, dieses genau abzugrenzen und zu vereinheitlichen. Der völkische Nationalismus bei Pegida und ihre autoritären Ordnungsvorstellungen sind also nicht zu trennen, sondern im Prinzip der Volkssouveränität verbunden. Daher sollte auch linke Kritik an Pegida nicht beim Rassismus der Bewegung stehen bleiben, sondern sich mit ihrem Konzept von Volksherrschaft beschäftigen.

Im Vortrag werden die Idee ‚Volkssouveränität‘ und die Vorstellung politischer Ordnung anhand von Pegida-Reden erläutert.

- eine Veranstaltung des "Salon de la critique" -

01/12/17

Antifa in der Provinz

20 Uhr, Vortrag und Diskussion

In den letzten Jahren lösten sich mehrere große Antifa-Gruppen auf. Angesichts der über 500 Angriffe und fast 1000 rechten Straftaten gegen Flüchtlingsunterkünfte, sowie der erschreckend hohen rassistischen Mobilmachung in ländlichen Gebieten ist dies ein womöglich fatales Signal. Was sind Probleme ländlicher Antifa-Gruppen, wo gibt es Grenzen und wie können sie unterstützt werden.

- eine Veranstaltung des "Salon de la critique" -

12/15/16

Wege betrieblicher Mitbestimmung

20.00 Uhr

Der allgemeinen Verschlechterung der Lebenslage für alle Lohnabhängigen in der BRD der letzten 25 Jahre konnten die Mainstream Gewerkschaften wie der DGB nichts entgegensetzen und wollten es eigentlich auch nicht so richtig. Aber auch von linker (gewerkschaftlicher) Seite waren die Versuche dem etwas entgegen zu setzen, begrenzt. Oft genug scheinen die Organisierungsbemühungen wenig von Erfolg gekrönt zu sein. Viele Linke in der BRD sind deshalb auch der Meinung, dass es gerade im prekären Niedriglohnbereich nicht möglich ist, sich mit KollegInnen zusammen zu organisieren. Das dem nicht so sein muss, zeigen die Erfolge der IWW (Industrial Workers of the World) in der BRD.

Wir haben zwei Aktivistinnen der IWW aus Rostock eingeladen. Sie werden die gesetzlich verbrieften Möglichkeiten der betrieblichen Mitbestimmung schildern, diese bewerten und darstellen warum es für uns als radikale Linke um mehr geht als einfach nur auf das Gesetz zu pochen.

https://www.facebook.com/events/1308370352566591/

12/08/16

Kunst und Kampf

eine Lesung mit Bernd Langer

In den 1980er Jahren wird Kunst und Kampf (KuK) mit der Gestaltung von
Plakaten in der antifaschistischen Bewegung bekannt. 
Das Projekt verfolgt einen kollektiven Ansatz, der jedoch immer auch 
individuelle Züge trägt. Das Buch streift die Geschichte der 
Jugendzentrumsbewegung, erzählt von den Autonomen und der Antifa, 
von umgestürzten Denkmälern, spektakulären Demonstrationen, 
der Herstellung von illegalen Plakaten und Zeitungen und warum die 
Doppelfahnen der Antifaschistischen Aktion heute von links gegen 
rechts wehen. Ideengeschichtlich bezieht sich KuK auf die Renaissance, 
die den Menschen in den Mittelpunkt rückt und Religion und Hierarchien 
infrage stellt. Ein wichtiger Bezugspunkt ist dabei der deutsche 
Bauernkrieg. Wesentlichen Raum nimmt außerdem die Auseinandersetzung 
mit den sich als avantgardistisch verstehenden Kunstströmungen des 
20. Jahrhunderts ein. Außerdem wird die Entstehung des Faschismus und 
sein Bezug auf die Futuristen dargestellt, genauso wie eine kritische 
Auseinandersetzung mit dem realsozialistischen Stil geführt wird. 
Das Werk hat 256 Seiten, ist durchgehend vierfarbig und mit über
150 Abbildungen von Plakaten, Gemälden und Aktionen reich illustriert. 
Hier gehts zur Facebook-Veranstaltung: 
https://www.facebook.com/events/1722610871398496/
eine Veranstaltung im Rahmen des "Salon de la critique"

12/10/16

Nachtflohmarkt

Altes verchecken - Neues entdecken!

Kurz vor dem Fest der Liebe gibt es wieder die Möglichkeit, in geselliger Glühweinatmosphäre nicht nur Schönes und Seltenes zu erwerben, sondern auch Nützliches und unnütze Dinge zu veräußern.

Standanmeldung unter: info@ikuwo.de

11/17/16

Wie Frieden schaffen?

Beginn 20.00 Uhr

Welcher Weg führt zum Frieden in Syrien? Vortrag mit Michel Knapp

Heute erproben die syrischen Kurd_innen das Experiment einer direkten kommunalen Demokratie und damit auch die Möglichkeit von Konfliktlösungen jenseits der alten, von Überwachen und Strafen geprägten Kultur der Gewalt. Ihre politischen Institutionen legen großen Wert auf die Beteiligung der Frauen nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in den politischen Entscheidungsgremien und Bildungseinrichtungen. Ein neues Gesundheitswesen wird aufgebaut, eine eigene Polizei entsteht. Wer mit Mitgliedern von Bürgerkomitees, Ärzt_innen, lokalen Journalist_innen und anderen Vertreter_innen der kurdischen Selbstverwaltung spricht, erkennt sehr schnell, dass es trotz aller notwendigen materiellen und humanitären Hilfe vor allem auch um die politische Vision der Selbstbestimmung inmitten der syrischen Kriegsgräuel geht.

Referent_in: Michel Knapp

11/05/16

Ausstellung «Back to Rojava»

Ausstellungseröffnung "Back to Rojava" am 5.11. um 16 Uhr


Die Ausstellung von medico international und attenzione photographers zeigt Bilder der Aufklärung und der Solidarität.

«Rojava» («Westen») nennen die KurdInnen ihr Siedlungsgebiet im nordwestlichen Syrien, in unmittelbarer Nähe zur türkischen Grenze. Die großformatigen Fotografien von Mark Mühlhaus zeigen die Situation in den Kantonen Cizirê und Kobanê: Die jezidischen Flüchtlinge, die vor dem «Islamischen Staat» aus dem Shingal-Gebirge fliehen mussten, die medizinische Versorgung in der gerade befreiten Stadt Kobanê, die Zerstörung, aber auch den Mut der kurdischen Bevölkerung für einen Aufbruch aus Ruinen.

Die Ausstellung wird im Rahmen der Entwicklungspolitischen Tage bis zum 26.11.2016 zu sehen sein.


gefördert durch die Rosa-Luxemburg Stiftung

11/03/16

»Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient«

Lesung und Diskussion mit Jürgen Grässlin im Rahmen der EP-Tage

Beginn 19.30 Uhr

Jürgen Grässlin gehört zu den gefragtesten Rüstungsexperten. Seit Jahrzehnten beobachtet er den deutschen Waffenhandel. Für sein Engagement wurde er u.a. mit dem Aachener Friedenspreis und dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Im "Schwarzbuch Waffenhandel" beschreibt er den Aufstieg der Bundesrepublik zum drittgrößten Rüstungsexporteur der Welt, in seinem Buch "Netzwerk des Todes" die Verwicklungen von Rüstungsindustrie und Kontrollbehörden bei illegalem Waffenhandel. Beliefert werden auch menschenrechtsverletzende Staaten in Mittelamerika, Nordafrika und im Nahen Osten. Angesichts der großen Zahl an Geflüchteten aus diesen Regionen bekommt dies noch zusätzlich Brisanz. Welche Folgen hat all das für die Menschen in Ländern des globalen Südens und wo sind Handlungsspielräume in unserer Zivilgesellschaft?

11/05/16

Mobile Klinik für Rojava

Beginn 19.00 Uhr

ein Vortrag von Cadus und MV für Kobane zur Solidarität mit Rojava

Die gemeinnützige und unabhängige Hilfsorganisation CADUS arbeitet derzeit im Bereich der humanitären Hilfe in den kurdisch verwalteten Gebieten Nordsyriens (Rojava). Obwohl dort Menschen unter den Folgen des Krieges, den Angiffen des IS und dem wirtschaftlichen und humanitären Embargo leiden, ist internationale Hilfe kaum existent. Cadus baut derzeit eine mobile Klinik (OP-Saal auf einem Allrad Truck), bildet Sanitäter*innen und Physiotherapeut*innen aus und liefern Geräte zur technischen Rettung. Damit möchten sie einen Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen leisten. Nach der dritten Spendensammlung und dem Transport von medizinischen Hilfsmitteln mit LKW's aus Mecklenburg-Vorpommern nach Suruç (Grenzpartnerstadt zu Kobané) berichtete heute Abend MV für Kobane von der Fahrt und der Übergabe der gesammelten Spenden.

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